Anbauvereinbarung


Ziel der gesamten Kartoffelbranche ist es, die Produktion möglichst genau auf die Nachfrage abzustimmen. Die verbreitete Einführung von Anbauvereinbarungen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Schriftliches Dokument Voraussetzung für Verwertungsbeiträge

Die Produzenten sind angehalten, sich vom Abnehmer die vereinbarten Mengen schriftlich bestätigen zu lassen. Dies gibt dem Produzenten einerseits Sicherheit und andererseits führt es dazu, dass die Mengenplanung noch genauer gemacht wird als bisher. Damit dies auf breiter Front so umgesetzt wird, ist das Vorliegen einer Anbauvereinbarung oder eines Abnahmevertrages Voraussetzung für den Erhalt von Verwertungsbeiträgen. Erhält ein Produzent von seinem Abnehmer keine schriftliche Mengenbestätigung, steht hier eine Standardvereinbarung zum Herunterladen bereit. Diese muss vollständig ausgefüllt und sowohl vom  Produzenten wie auch vom Abnehmer unterschrieben sein.


Selbstdeklaration für Direktvermarkter

Vermarktet ein Produzent seine Kartoffeln im Direktverkauf, sei dies direkt an den Konsumenten oder auch direkt an einen Grossverbraucher (z. B. Gastrobetriebe, Dorfläden,…), kann er dafür meist keine Abnahmevereinbarung vorweisen.
In diesem Fall muss bei der Frischverfütterungskontrolle eine Selbstdeklaration vorgewiesen werden:

Die übrigen Anforderungen an die Frischverfütterung bleiben unverändert:

  • Einsatz von zertifiziertem Pflanzgut für die betreffende Sorte
  • Speiseanteil mind. 25 %
  • Postengrösse mind. 5 t
  • Der Gesuchsteller muss die vollständigen Branchenbeiträge entrichten